Algenkalk

Algenkalk als Bodenverbesserer
Algenkalk gehört zu den besten Bodenaktivatoren die die Natur zu bieten hat. Algenkalk reguliert nicht nur den pH Wert der Substrate sondern reichert diese auch mit wertvollen Mineralien an, was sich wiederum positiv auf die Mikroorganismen im Boden auswirkt.

Erde und Substrate mit Algenkalk aufbereiten
Wer starke, widerstandsfähige Pflanzen haben will, für den ist ein guter Nährboden unbedingt erforderlich. Eine regelmäßige Auffrischung der Erde sollte man seinen Pflanzen also unbedingt gewähren.

Also, wozu jedes Jahr neue Erde besorgen?!
Mal ganz davon abgesehen, dass man wertvolle Rohstoffe entsorgt, ist das nicht nur teuer, sondern außerdem auch mit viel Schlepperei verbunden. Alte Erde muss entsorgt werden, neue muss herangeschafft werden.

Schlau, wer stattdessen einfach das alte Substrat wiederverwendet! Denn das kann mit Hilfe von Algenkalk wunderbar wieder aufbereitet werden.

Allgemein
Es handelt sich bei Algenkalk um die fein zermahlenen Ablagerungen von Rotalgen (Lithothamnium Calcareum) und somit um einen rein biologischen Stoff.

Wirkung
Der Naturdünger punktet mit vielen positiven Aspekten:
  • Sie können Algenkalk ganzjährig ausbringen
  • Er bindet Säure und erhöht dadurch den pH-Wert des Bodens
  • Algenkalk versorgt die Pflanzen mit allen notwendigen Spurennährelementen und mit wertvollen Makronährstoffen in leicht verfügbarer Form, beugt insbesondere Jod- und Selenmangelerscheinungen vor
  • Die Aktivität der Mikroorganismen und die damit einhergehende Bodenbelüftung werden verbessert
  • Das Düngemittel fördert eine feine, krümelige Bodenstruktur
  • Kalk unterstützt die Aufspaltung von Nährstoffen
  • Algenkalk steigert den Geschmack von Früchten und Kräutern
  • Er kräftigt die Pflanzen und schützt vor Krankheiten und Schädlingsbefall

Algenkalk beugt so einer meist schleichenden Bodenversauerung vor beziehungsweise reduziert die sauren Bodenverhältnisse.

Algenkalk fördert die Belüftung des Bodens, macht ihn lockerer und verbessert die Krümelstruktur und die Speicherfähigkeit für Wasser und Luft. Das wiederum verringert die Verschlämmungsgefahr und führt im Frühjahr zu einer rascheren Erwärmung des Bodens.
Auf biologische Weise aktiviert dieser Düngestoff die Mikroorganismen und im Endresultat kann sich die Erde durch die erhöhte Aktivität von Mikroorganismen im Boden schneller erwärmen und somit das Wachstum von Mikroorganismen sowie folglich der Pflanzen begünstigen.

Nährstoffversorgung
Egal ob gekauft oder selber gemischt; der Blumenerde müssen jede Saison neue Nährstoffe hinzugefügt werden. Hier greift man zum biologischen Langzeitdünger wie Bat Guano und Wurmhumus, dem Algenkalk überlässt man die Pflege der Bodenbeschaffenheit. Er wird der Erde ebenfalls hinzugemischt.

Algenkalk nicht für Waldpflanzen und Pflanzen die einen sauren pH-Wert im Boden bevorzugen anwenden.
Moorbeetpflanzen wie Rhododendren z.B. auch Hortensien und Azaleen, Fingerhut, Farne und die meisten Rugosa-Rosen mögen genauso wenig Kalk wie Himbeeren und Brombeeren.

Starkzehrer die viel Sonne benötigen, wie z.B. die meisten Gemüsesorten aber auch Rasen sollten regelmäßig gekalkt werden. Eine Ermittlung des pH-Wertes anhand von Bodenproben ist hilfreich. Moosbildung ist ein Zeichen für sauren Boden.

Umweltverträglichkeit
Der Abbau von Litothamnium Calcareum trägt nicht zur Dezimierung von empfindlichen Korallenbänken bei und ist im Gegensatz zu Korallenkalzium kein tierisches Stoffwechselprodukt und rein vegan.

Seite 1 von 1
Artikel 1 - 4 von 4